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ifo: Aufschwung 2007 trotz Steuererhöhung

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- München - Der Wirtschaftsaufschwung wird sich nach Einschätzung des ifo Instituts im kommenden Jahr trotz der Mehrwertsteuererhöhung fortsetzen. Die Wirtschaft werde 2006 um 1,8 und 2007 um 1,7 Prozent wachsen, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in München.

Damit bleibt das Institut bei der Prognose aus dem Frühjahrsgutachten. Zwar betonte Sinn: «Im kommenden Jahr wird die Konjunktur durch die massive Erhöhung von Steuern und Abgaben beträchtlich gedämpft.» Allerdings werde der negative Effekt auf den Konsum nicht so groß sein wie von vielen befürchtet.

«Auf Grund der hohen staatlichen Defizite wurde eine Steuererhöhung von vielen bereits seit längerem erwartet.» Da daher schon in den letzten Jahren gespart worden sei, werde der Effekt nicht so stark ausfallen. Allerdings rechnet Sinn damit, dass die Preise wegen der Mehrwertsteuerreform anziehen werden: Er rechnet mit einem Preisauftrieb von 2,5 Prozent im nächsten Jahr nach 1,8 Prozent in diesem Jahr.

Außerdem kommt der Aufschwung in Deutschland dem ifo Instituts zufolge jetzt auch auf dem Arbeitsmarkt an. «Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich allmählich aufhellen», sagte Sinn am Donnerstag auf der Jahresversammlung. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen werde 2006 im Jahresschnitt um 260 000 auf 4,6 Millionen sinken. Im kommenden Jahr werde dann ein weiterer Rückgang auf 4,45 Millionen erwartet.

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