+
Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat eine dauerhafte Konjunkturerholung angekündigt.

ifo-Institut hebt Wachstumsprognose

München - Nach der kräftigen Erholung der deutschen Wirtschaft hat das Münchner ifo Institut seine Wachstumsprognose deutlich angehoben.

In diesem Jahr dürfte die Wirtschaft um 2,1 Prozent zulegen, teilte das Institut am Mittwoch in München mit. Für 2011 rechnen die Ökonomen zwar mit einem Dämpfer durch die Sparpläne der Bundesregierung. “Dem steht jedoch das positive Signal gegenüber, dass der deutsche Staat seine Haushalte im Einklang mit der Schuldenbremse zu sanieren beginnt“, hieß es.

Insgesamt sei 2011 ein Wachstum von 1,5 Prozent zu erwarten. Im Frühjahrsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute waren die Konjunkturforscher noch von 1,5 Prozent Wachstum in diesem und 1,4 Prozent im kommenden Jahr ausgegangen. Die anhaltende konjunkturelle Erholung wird auch den Arbeitsmarkt in Schwung bringen, erwartet das ifo Institut.

Die Arbeitslosenzahl dürfte in diesem und dem kommenden Jahr um jeweils 190 000 zurückgehen. Zugleich werde die Zahl der Erwerbstätigen 2010 um durchschnittlich 80 000 zulegen und im kommenden Jahr um 120 000.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Der US-Autoteilehändler LKQ will den deutschen Auto-Ersatzteilehändler Stahlgruber kaufen. Noch ist die Übernahme aber nicht von den Behörden genehmigt worden. 
US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Apple hat den Kauf der Musikerkennungs-App Shazam bestätigt. Der Preis könnte laut Medieninformationen über 400 Millionen Dollar gewesen sein. 
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger zum Wochenbeginn vergeblich auf einen ersehnten Jahresendspurt gewartet. Nach einem frühen …
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen
Laut dem Bundeskartellamt, will der Lebensmittelhändler Edeka den Fruchtsafthersteller Albi übernehmen. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von externen …
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen

Kommentare