Berichtigung: Ifo-Chef Sinn zur Rente

München – In unserem Bericht über die Vorschläge von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn zur Rente (Mittwoch, 17. Dezember) wurden die Aussagen Sinns verkürzt und in Teilen unzutreffend wiedergegeben.

Daraus ergab sich die Schlussfolgerung, nur wer Kinder habe, bekomme etwas aus dem umlagefinanzierten System. Wer keine habe, müsse zwar ebenfalls einzahlen, aber ohne Gegenleistung. Sinns Vorschlag bezog sich ausschließlich auf eine Zusatzrente, wie sie von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfohlen wurde, um die gesetzliche Rente aufzustocken.

Lediglich diese Zusatzrente solle aus einer kapitalgedeckten Rente für Kinderlose und einer umlagefinanzierten zusätzlichen Kinderrente für Eltern bestehen. Die umlagefinanzierte gesetzliche Rente werde, wie Sinn sagte, durch seinen Vorschlag nicht berührt. Sie soll weiter uneingeschränkt und dauerhaft bestehen bleiben. Der Vortrag des Ifo-Chefs ist online unter mediathek.cesifo-group.de verfügbar. Wir bitten, das Missverständnis zu entschuldigen. (Der Online-Artikel wurde bereits herausgenommen, da sich eine Vielzahl der Kommentare mit eben genau dem falsch dargestellten Inhalt befassten)

mm

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