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Clemens Fuest ist neuer Chef des ifo-Instituts in München.

Briten-Votum im Juni

Ifo-Präsident Fuest fürchtet sich vor Brexit-Abstimmung

München - Im Juni stimmt Großbritannien über den Grexit ab. Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht besonders einen Staat in Europa, der ein großer Verlierer werden könnte.

Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht der Volksabstimmung der Briten über einen Austritt aus der EU im Juni mit großer Sorge entgegen. „Deutschland wäre wahrscheinlich der größte Verlierer eines Brexit, abgesehen von Großbritannien selbst“, sagte der neue Ifo-Präsident der Deutschen Presse-Agentur. Großbritannien sei der drittwichtigste Exportmarkt für Deutschland: „Ein Austritt trifft die gesamte deutsche Industrie.“ Vor allem aber würde sich die Europäische Union massiv zum Nachteil Deutschlands verändern.

Großbritannien und Deutschland seien freihändlerisch orientiert. Ohne die Briten würde es schwerer, etwa Handelsbeschränkungen zu verhindern. Ohne sie würde auch „die Attraktivität des europäischen Binnenmarktes zurückgehen. Natürlich wird sich das Gewicht der EU in der Welt deutlich verringern.“ Und ohne den Nettozahler Großbritannien würden auf Deutschland weitere Milliardenlasten in der EU zukommen.

dpa

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