Ifo: Wirtschaft wächst trotz mieser Stimmung

- München - Die Stimmung in der europäischen Wirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Der Wirtschaftsklima-Index für den Euro-Raum sei seit der vergangenen Befragung vor drei Monaten von 95,8 auf 89,8 Punkte gesunken, berichtete das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung. Die Erholung der Konjunktur werde sich fortsetzen, aber langsamer verlaufen und schwächer ausfallen als in Asien und Nordamerika.

<P>Die vom Ifo Institut gehörten Experten äußerten sich sowohl über die aktuelle wirtschaftliche Lage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate skeptischer. Trotzdem rechnen sie für 2004 mit einem Wachstum von 1,7 Prozent im Euroraum nach 0,4 Prozent 2003.<BR><BR>Unter dem Strich sind die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in allen Ländern des Euro-Raumes positiv. Es gibt jedoch Unterschiede: "Deutlich schlechter als im Durchschnitt des Euro-Raumes wurde die Wirtschaftslage von den Experten in Deutschland, Italien und den Niederlanden bewertet", berichtet Ifo. Am günstigsten sei die Situation nach wie vor in Irland und Finnland.<BR><BR>Unterdessen wies der Präsident des Münchner Instituts, Hans-Werner Sinn, auf die Belastungen hin, denen der bayerische Arbeitsmarkt derzeit ausgesetzt sei. Weil zahlreiche Jobsuchende aus den neuen Bundesländern in den Freistaat gezogen seien, sei die Arbeitslosenqoute in der Vergangenheit stärker gestiegen als im Bundesdurchschnitt. Verschlimmert werde die Situation in der Grenzregion durch die EU-Osterweiterung: Wegen der Abwanderung vieler Unternehmen gingen zahlreiche Stellen verloren.</P><P> </P><P> </P>

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