+
Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld in den laufenden Tarifverhandlungen. Foto: Peter Endig

Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Lohn

IG Metall setzt Warnstreiks fort

Frankfurt/Main - Nach einer ersten Welle setzt die IG Metall ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fort. Die Gewerkschaft hat weitere Aktionen bei etlichen Unternehmen im ganzen Bundesgebiet angekündigt.

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie mit mehr als 3,7 Millionen Beschäftigten war in der Nacht zum Donnerstag die Friedenspflicht ausgelaufen. Unmittelbar danach begann die IG Metall eine erste Warnstreikwelle, an der sich am Donnerstag rund 70 000 Beschäftigte in bundesweit nahezu 300 Betrieben beteiligt hatten.

Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Lohn, erweiterte Zugänge zur Altersteilzeit sowie eine bezuschusste Weiterbildungsteilzeit. Die Arbeitgeber bieten bislang 2,2 Prozent mehr Geld. Mit den Warnstreiks will die IG Metall Druck aufbauen bis zur dritten Verhandlungsrunde, die am 6. Februar im Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen beginnt. Dann folgen die weiteren möglichen Pilotbezirke Bayern (9. Februar) und Baden-Württemberg (11. Februar).

Metaller-Verdienste nach Bundesländern

Informationsseite Gesamtmetall "Fair für alle"

IG Metall zur Tarifrunde 2015

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aldi Süd will mit neuen Filialen punkten - dann stellt eine Kundin den Discounter bloß
Aldi Süd ist dabei, die eigenen Filialen zu modernisieren - dann deckt eine Kundin auf, dass manche Probleme nicht an der Modernisierung hängen.
Aldi Süd will mit neuen Filialen punkten - dann stellt eine Kundin den Discounter bloß
Städtebund: Fahrverbot auf Autobahn "verheerendes Signal"
Immer mehr Gerichte ordnen Fahrverbote für alte Diesel in Innenstädten an. Doch wie sollen diese Anordnungen technisch umgesetzt werden? Die Opposition fürchtet einen …
Städtebund: Fahrverbot auf Autobahn "verheerendes Signal"
Fortschritte in Bahn-Tarifverhandlungen mit der EVG
Landsberg (dpa) - In den Tarifverhandlungen für rund 160.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn gibt es in ersten Punkten Einigungen.
Fortschritte in Bahn-Tarifverhandlungen mit der EVG
Scheuer kritisiert neues Diesel-Urteil als "unverhältnismäßig" - Eskalation in der GroKo?
Das Thema Diesel-Streit schlägt weiter hohe Wellen in Deutschland. Nachdem nun das erste Fahrverbot für eine Autobahn angekündigt wurde, droht der Streit auch innerhalb …
Scheuer kritisiert neues Diesel-Urteil als "unverhältnismäßig" - Eskalation in der GroKo?

Kommentare