Ikea will sein Sortiment um Gamer-Zubehör erweitern (Symbolfoto).
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Ikea will sein Sortiment um Gamer-Zubehör erweitern (Symbolfoto).

Maßgeschneidert

Ikea-Revolution: Möbel-Gigant geht jetzt ganz neue Wege

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Ikea verfolgt ein neues Konzept und will so eine ganz neue Community erobern.

München - Ikea will jetzt die Gaming-Community für sich gewinnen: Der schwedische Möbelkonzern plant eine komplette Kollektion für Computerspieler, „Uppkoppla“ soll sie heißen. Zusammen der 3D-Druck-Firma Unyq und der E-Sports-Organisation Area Academy arbeitet Ikea seit 2008 an dem Projekt. Das Besondere: Das Ikea-Zubehör wird nach Körperscans der Spieler modelliert und kommt dann teils aus dem 3D-Drucker.

„Um Computerspiele ranken sich viele Mythen und Gerüchte“, teilte Ikea-Creative-Leiter Michael Nikolic in einer Pressemitteilung mit. „Tatsache ist, dass wir hier von einer sehr großen Gruppe von Menschen aus allen Altersgruppen sprechen, für die die Computerspiele teils ein Vollzeitjob sind.“ Die Branche um Computerspiele wächst, immer mehr wollen wettbewerbsmäßig Spielen und Profis werden. Das hat eine Debatte um Computerspiele entfacht, denn es gibt die Sorge, dass Games besonders für Kinder eine Suchtgefahr bergen.

Ikea: Computerspieler sollen nur die erste Zielgruppe sein

Unyq-Chef Eythor Bender zeigt sich begeistert von dem Gamer-Möbeln. „Uns treibt ein, was die speziellen Bedürfnisse eines jeden Kunden sind, darauf bauen wir unsere Produkte auf“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das Spielen soll also angenehmer werden – denkbar ist aber auch, dass mithilfe dieser Methode später auch Möbel für Menschen mit Behinderungen oder körperlichen Einschränkungen entstehen. 

Lesen Sie auch: Ikea kündigt neues Produkt an - viele dürften darauf gewartet haben

Ikea stellt Produktkollektion für Gamer vor

Auch bei Elektro-Tankstellen auf dem eigenen Gelände engagiert sich die schwedische Kette, die mal auch kuriose Gegenstände kreuzt, jetzt stärker. Anfang Juni stellte Ikea die ersten Prototypen vor: Tastenkappen mit rauer Oberfläche, ein Maus-Bungie und ein Tool gegen Handgelenkschmerzen. Stühle, Stehstützen, Tische sollen aber auch ins Sortiment kommen, das es ab 2020 zu Kaufen geben soll. 

“Uppkoppla“-Tool gegen Schmerzen nach zu viel Maus-Bedienung.

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