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Eine Ikea-Filiale bei Dresden.

Sprecher "sieht Potential"

IKEA will mehr Standorte in Deutschland

Berlin - Der schwedische Möbelkonzern Ikea will sein Geschäft in Deutschland ausbauen: Bis zu 25 neue Märkte könnten eröffnet werden. Auch im Verkauf will Ikea neue Wege gehen.

Der schwedische Möbelkonzern Ikea könnte in den kommenden Jahren bis zu 25 weitere Möbelhäuser in Deutschland eröffnen. Ikea sehe Potenzial für 20 bis 25 weitere Standorte zusätzlich zu den 46 bestehenden, sagte Deutschland-Chef Peter Betzel dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. In Bremerhaven, Kaiserslautern und Wuppertal laufe schon die Planung. "Wir überlegen auch ständig, wie wir den Besuch in unseren Häusern für die Kunden noch wertvoller machen können". So denke Ikea über Einrichtungsseminare nach.

Zudem wolle Ikea sein Online-Angebot kräftig ausbauen, kündigte Betzel an. "In ein bis zwei Jahren soll das komplette Sortiment auch im Webshop erhältlich sein." Das seien rund 7000 Artikel, mehr als doppelt so viele wie momentan. Noch liege der Fokus online auf Möbeln, "jetzt kommt dazu, was wir Satelliten-Produkte nennen: Kerzen, Bettwäsche und so weiter". Ziel sei ein Online-Anteil von zehn Prozent bis 2020, "und das schaffen wir auch". Die größte Herausforderung werde sein, komplette Zimmereinrichtungen wie in den Möbelhäusern online darzustellen.

Betzel hält einen Marktanteil von 25 Prozent hierzulande für "realistisch, denn der Markt ist mit 31 Milliarden Euro ziemlich groß". Derzeit hat Ikea nach seinen Angaben einen Marktanteil von 13 Prozent. Zum anvisierten Zeitraum sagte er: "Das letzte Mal haben wir acht bis zehn Jahre gebraucht, um den Umsatz zu verdoppeln."

afp

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