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Ikea hat in Berlin den Verkauf der TV-Heimkino-Kombination Uppleva gestartet.

"Fernseher ist Mittelmaß"

Test: Miese Noten für TV-Heimkino von Ikea

Berlin - Ikea hat in Berlin den Verkauf der TV-Heimkino-Kombination Uppleva gestartet. Die Stiftung Warentest hat vorab ein Modell getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Der Fernseher ist Mittelmaß, der Ton hat Schwächen, die Menüführung ist kompliziert. Den Aufbau der Möbel schaffen erfahrene Ikea-Kunden dagegen problemlos und auch am Blu-ray-Spieler gibt es nichts auszusetzen.

Der Verkauf von Uppleva startete am Montag im Ikea-Markt Berlin-Lichtenberg, 2013 soll das System deutschlandweit erhältlich sein. Die Idee ist charmant: Fernseher, Blu-ray-Player und 2.1 Soundsystem vereint in einem Möbelstück. „Kabelsalat adé“, wirbt Ikea. Doch ganz stimmt das nicht: Da viele Anschlüsse seitlich am Fernseher sind, können Kabel noch immer sichtbar sein.

Die technischen Komponenten kommen vom chinesischen Hersteller TCL. Der Fernseher bietet eine durchschnittliche Bildqualität. Das Soundsystem sorgt nur für eingeschränktes Stereovergnügen, weil die Boxen direkt nebeneinander liegen. Der Subwoofer hebt die Bässe zu stark empor und lässt sich schlecht regeln. Praktisch ist allerdings, dass er das Tonsignal via Funk empfängt. Der Blu-ray-Spieler spielt alle gängigen Formate ab. Die Steuerung mit nur einer Fernbedienung ist praktisch, die Menüführung aber kompliziert.

Wen das nicht abschreckt und wer Gefallen am Design des Ikea-Systems findet, kann über Uppleva nachdenken. Wer dagegen seine Komponenten einzeln zusammenstellt, kommt technisch auf ein höheres Niveau.

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