+
Illegal importierte Medikamente rufen die deutschen Apotheker auf den Plan.

Illegale Arzneimittel: Apotheker schlagen Alarm

Berlin - Illegal nach Deutschland gebrachte Aidsmittel für Südafrika haben die deutschen Apotheker auf den Plan gerufen. Wovor die Apotheker jetzt warnen:

Die deutschen  Apotheker warnen vor einem Dickicht bei den Transportwegen von Medikamenten. “Die Irrwege von Arzneimitteln müssen ein Ende haben“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands, Fritz Becker, am Freitag in Berlin.

Problematisch für deutsche Apotheken sei die Verpflichtung, mindestens fünf Prozent Import-Arzneimittel abzugeben, sagte Becker. Diese müssen mindestens 15 Prozent oder 15 Euro billiger sein als das Originalpräparat. Die Quote soll Arzneimittelkosten sparen helfen.

“Alle Pharmagroßhändler müssen sich an die sicheren und jederzeit nachvollziehbaren Lieferwege halten“, sagte Becker. Bereits in der Vergangenheit hatten die Apotheker die Quote kritisiert - nicht wegen der Arzneimittelsicherheit wie in diesem Fall, sondern weil sie den damit verbundenen Aufwand als zu groß einstuften.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Düsseldorf - Über 1800 Aussteller aus 70 Ländern präsentieren in Düsseldorf auf der weltgrößten Wassersportmesse „Boot“ wieder ihre Produkte vom Surfbrett bis zur …
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Müller: BER-Eröffnung kann 2017 "nicht mehr funktionieren"
Nun wird allmählich offiziell, was sich schon länger andeutete: Mit dem neuen Hauptstadtflughafen wird es auch 2017 nichts.
Müller: BER-Eröffnung kann 2017 "nicht mehr funktionieren"
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet
Frankfurt/Main - Nach dem Wahlsieg von Donald Trump sind die Aktienkurse in die Höhe geschossen. Doch nun kommen bei Anlegern die Sorgen zurück. Denn niemand weiß genau, …
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet
Reisebüros fürchten um Geschäft durch neues Reiserecht
Berlin (dpa) - Reisebüros protestieren gegen die geplanten Änderungen des Reiserechts. Etwa 68.000 Briefe und E-Mails haben sie nach einem Aufruf des Branchenverbands …
Reisebüros fürchten um Geschäft durch neues Reiserecht

Kommentare