1,1 Millionen Euro Kosten

Initiative "Return to Bavaria" wird eingestellt

München - Lediglich 65 Personen hat das Rückkehrprogramm für Fachkräfte "Return to Bavaria" zurück nach Bayern locken können. Gekostet hat die Initiative den Freistaat 1,1 Millionen Euro.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) stellt das vor knapp zwei Jahren gestartete Rückkehrprogramm für deutsche Fachkräfte im Ausland mangels Nachfrage wieder ein. Lediglich 65 Personen seien über die Initiative „Return to Bavaria“ wieder zurück nach Bayern geholt worden, sagte ein Ministeriumssprecher der dpa am Dienstag.

Die unter Aigners Vorgänger Martin Zeil (FDP) gestartete Initiativehabe den Freistaat 1,1 Millionen Euro gekostet. „Wir schauen uns grundsätzlich jedes Projekt an, und wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmt, dann stellen wir es auch wieder ein“, erklärte Aigner dazu.

Drei Vollzeit- und eine Teilzeitstelle für Initiative geschaffen

Über das Programm sollten rückkehrwillige, hoch qualifizierte Arbeitnehmer mit potenziellen neuen Arbeitgebern zusammengebracht werden. Eine Geschäftsstelle bot Hilfe bei Bewerbungen und bei der Wohnungssuche. Noch vor einem Jahr hatten die Initiatoren bei einer großen Konferenz für das Programm geworben. Dem Vernehmen nach gab es von Beginn an aber auch Kritiker, die bemängelten, dass die Wirtschaft die Fachkräftesuche ohnehin besser und effektiver organisiere als der Staat. Für die Initiative waren drei Vollzeit- und eine Teilzeitstelle geschaffen worden. Die Leiterin habe bereits wieder einen neue Job, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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