Konjunktur trotz Risiko

Immer weniger Arbeitslose im Freistaat

Nürnberg - Immer weniger Arbeitslose gibt es in Bayern - der Grund dafür ist nach Arbeitsministerin Emilia Müller (CSU) die stabile Konjunktur. Aber es gebe auch beträchtliche Risiken.

Die Arbeitslosigkeit in Bayern nimmt weiter ab. „Die konjunkturellen Effekte sorgen auch im Juni für einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit“, sagte Arbeitsministerin Emilia Müller (CSU) der Nachrichtenagentur dpa in Nürnberg. „Der Arbeitsmarkt bei uns in Bayern ist nach wie vor robust und die Beschäftigung sowie die Nachfrage nach Arbeitskräften ist nach wie vor sehr hoch.“

Im Mai waren im Freistaat 255 100 Menschen auf Jobsuche, die Arbeitslosenquote lag bei 3,6 Prozent. Für die nächsten Monate erwartet die Ministerin „eine moderate Fortsetzung der positiven Entwicklung“, allerdings mit einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit in den Sommermonaten, in denen gewöhnlich Flaute auf dem Arbeitsmarkt herrscht.

Zudem gebe es durchaus einige Risikofaktoren für die Konjunktur, ergänzte Müller - etwa die Krise in der Ukraine oder der Vormarsch der Isis-Rebellen im Irak. „Wir müssen alle auf Sicht fahren.“ Einen Grund zu Pessimismus gebe es bei der guten Lage in Bayern allerdings derzeit nicht. Die offiziellen Zahlen für Juni gibt die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag (1. Juli) bekannt.

dpa

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