Highstreet: Dritter Bieter für Karstadt

Frankfurt/Main - Für die insolvente Kaufhauskette Karstadt gibt es einen dritten Bieter: das Vermieter-Konsortium Highstreet hat kurz vor Ablauf der Bieterfrist am Freitag ein Angebot vorgelegt.

Das teilte ein Sprecher des mehrheitlich zu Goldman Sachs gehörenden Immobilienfonds mit. Weitere Details wollte er nicht nennen.

Der Vorstoß kam kurz vor Ende der Bieterfrist, die an diesem Freitag ausläuft. Neben Highstreet haben der deutsch-schwedische Investor Triton sowie die Berggruen Holding eine Offerte für Unternehmen mit seinen 120 Warenhäusern vorgelegt.

Der Gläubigerausschuss tritt am Freitag Vormittag zusammen, um die Gebote zu prüfen und über einen Käufer zu entscheiden. Die Gläubiger können auch beschließen, die Frist noch zu verlängern, sollte noch Klärungsbedarf bestehen. Highstreet gehört die Mehrzahl der Karstadt-Immobilien.

Hinter dem Gremium steht die Investmentbank Goldman Sachs, die eine Mehrheit besitzt. Weitere Partner sind die Deutsche Bank und die italienischen Unternehmen Borletti, Generali und Pirelli. Borletti hat bereits Warenhaus-Erfahrung mit der italienischen Kette La Rinascente und dem französischen Kaufhaus Printemps gesammelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fuhrparkmanager: Dieselautos nicht so leicht zu ersetzen
Besonders gewerbliche Kunden kaufen nach wie vor Diesel-Fahrzeuge. Fuhrparkmanager spielen dabei eine wichtige Rolle - und sagen klar, dass sie auf den Diesel nicht …
Fuhrparkmanager: Dieselautos nicht so leicht zu ersetzen
Besseres Wetter: ICE-Züge der Bahn fahren wieder planmäßig
Die ICE-Züge der Bahn fahren nur kurze Zeit etwas langsamer als sonst. Dann hebt der Konzern die Anweisung an seine Lokführer auf, weil das Wetter doch nicht so schlecht …
Besseres Wetter: ICE-Züge der Bahn fahren wieder planmäßig
Loch auf A20 bereitet Ostsee-Tourismusbranche Sorgen
"Wie konnte das nur geschehen?" Auch noch nach Wochen sorgt der Anblick des Lochs auf der A20 für hilfloses Kopfschütteln. Die Ursachenforschung steht hinten an. …
Loch auf A20 bereitet Ostsee-Tourismusbranche Sorgen
Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu
Ryanair-Chef Michael O'Leary hat sich gern als Gewerkschaftsfresser gegeben. Weil nun Streiks in der verkehrsreichen Weihnachtszeit in ganz Europa drohen, legt der Ire …
Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu

Kommentare