Rückruf bei dm: Dieses beliebte Produkt kann Sehstörungen verursachen

Rückruf bei dm: Dieses beliebte Produkt kann Sehstörungen verursachen
+
Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums gefährdet der digitale Wandel in der Arbeitswelt vor allem Jobs für Frauen. Foto: Laurent Gillieron

Weltwirtschaftsforum warnt

Industrie 4.0 gefährdet Jobs von Frauen

Davos (dpa) - Die Industrie 4.0 gefährdet laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) vor allem Arbeitsplätze von Frauen.

Von den 1,4 Millionen Jobs, die bis 2024 allein in den USA vom digitalen Wandel der Arbeitswelt bedroht würden, werde die Mehrheit (57 Prozent) von Frauen ausgeübt, teilte das WEF vor Beginn seiner Jahrestagung in Davos mit. "Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung." Zudem seien Frauen gerade in den Bereichen unterrepräsentiert, in denen Job-Wachstum erwartet werde.

Die Jahrestagung, die an diesem Dienstag in den Schweizer Alpen beginnt, legt in diesem Jahr auch mit Blick auf die #MeToo-Debatte einen besonderen Fokus auf Frauenrechte.

Entgegen bisheriger Annahmen seien Frauen mit Jobs als Sekretärinnen oder Verwaltungsangestellte gefährdeter als ihre männlichen Kollegen, die etwa als Schichtarbeiter angestellt seien, so das WEF. Zudem gebe es für Frauen deutlich weniger Möglichkeiten, ihren Arbeitsplatz zu wechseln, als für Männer.

Auch deshalb ruft das WEF, das den Bericht zusammen mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group erstellt hat, zu einer besseren Ausbildung auf. Mit einer Umschulung hätten 95 Prozent der Arbeitnehmer, deren Jobs durch die nächste industrielle Revolution am meisten gefährdet sind, gute Aussichten auf bessere und höher bezahlte Arbeit. Ohne Umschulung seien es gerade mal 2 Prozent.

Industrie 4.0 bedeutet den massiven Einzug von Software, etwa zur vollautomatischen Steuerung und Vernetzung von Maschinen. Experten befürchten, dass dadurch besonders viele einfache Arbeiten wegfallen.

Allein von der Bereitschaft von Wirtschaftslenkern und Spitzenpolitikern hänge es nun ab, in Umschulungen zu investieren, die Arbeitnehmern eine Brücke in neue Jobs böten, sagte WEF-Gründer Klaus Schwab. "Der Bericht zeigt, dass diese Investitionen sowohl für Unternehmen als auch für die Wirtschaft hohe Gewinne abwerfen."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rückruf bei dm: Dieses beliebte Produkt kann Sehstörungen verursachen
Ein beliebtes Bio-Produkt ruft die Drogeriemarkt-Kette „dm“ jetzt wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Verbraucher, die es konsumieren, können Sehstörungen …
Rückruf bei dm: Dieses beliebte Produkt kann Sehstörungen verursachen
Volkswirte: Herbstaufschwung lässt Arbeitslosenzahlen sinken
Die Sommerpause ist vorbei, und die deutsche Wirtschaft brummt weiter. Davon profitiere der Arbeitsmarkt mit sinkenden Arbeitslosenzahlen, sind sich Ökonomen sicher. …
Volkswirte: Herbstaufschwung lässt Arbeitslosenzahlen sinken
Merkel berät mit Konzernchefs Maßnahmen gegen Fahrverbote
Seit Wochen gibt es in der Bundesregierung Kontroversen über Diesel-Nachrüstungen. Nach Fahrverboten und vor Landtagswahlen kommt Bewegung in die Debatte. Eine Lösung …
Merkel berät mit Konzernchefs Maßnahmen gegen Fahrverbote
Flughäfen suchen nach Chaos-Sommer politische Unterstützung
Verspätungen, Absagen, Gepäckverlust - viele Passagiere mussten in der Urlaubssaison starke Nerven haben. Ein "Luftfahrt-Gipfel" soll Abhilfe bringen.
Flughäfen suchen nach Chaos-Sommer politische Unterstützung

Kommentare