Infineon dämmt Verluste ein - Qimonda belastet aber noch deutlich

München - Der Halbleiterhersteller Infineon kämpft weiter mit den Verlusten seiner Speicherchip-Tochter Qimonda. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni musste Infineon 411 Millionen Euro auf seine Tochter abschreiben, wie der Konzern am Freitag in München berichtete.

Der Konzernverlust lag bei 592 Millionen Euro und damit deutlich höher als von Analysten erwartet. Zum Vorquartal, als Infineon noch knapp 1,4 Milliarden Euro Verluste schrieb, gelang dem Konzern aber einen deutlichen Abbau der roten Zahlen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich im Wesentlichen dank eines Spartenverkaufs von 36 auf 71 Millionen Euro. Infineon rechnet mit generell eher steigenden Marktrisiken.

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