Infineon verbaut Milliarde in Malaysia

- München - Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon verstärkt sein Engagement in Asien. In den Bau eines Chip-Werks in Malaysia werde eine Milliarde Dollar (etwa 750 Mio. Euro) investiert, teilte das Unternehmen mit. Bei voller Auslastung sollen dort 1700 Mitarbeiter beschäftigt werden.

<P>"Mit diesem Werk bauen wir unsere Präsenz im Zukunftsmarkt Asien systematisch weiter aus", erklärte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart. Es handle sich um eine Kapazitätserweiterung und nicht um Konkurrenz zu den bestehenden Werken in Deutschland - Dresden, Regensburg und München-Perlach -, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Für das Werk in Perlach gebe es nach wie vor keine konkreten langfristigen Pläne. Ziebart-Vorgänger Ulrich Schumacher hatte betont, dass es für den Standort mit knapp 1000 Beschäftigten keine Bestands-Garantie gebe.<BR><BR>In Malaysia sollen so genannte Logik- und Leistungshalbleiter produziert werden, die in Autos und Industrieanwendungen zum Einsatz kommen. Durch die zunehmende Zahl elektronischer Komponenten in modernen Fahrzeugen werde der weltweite Markt für Halbleiter im Automobilsektor in den nächsten Jahren um etwa zehn Prozent wachsen, teilte Infineon mit. Die Münchner seien weltweit der zweitgrößte Hersteller in diesem Marktsegment und in Europa der größte.</P>

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