Infineon-Prozess: Ex-Vorstand räumt Annahme von Bargeld ein

- München - Im Infineon-Schmiergeldprozess hat der frühere Vorstand Andreas von Zitzewitz die Annahme von Bargeld eingeräumt. Der Sponsoring-Organisator Ralf Udo Schneider habe ihm in mehreren Zahlungen 70 000 bis 100 000 Euro gegeben.

Das sagte Zitzewitz vor dem Münchner Landgericht. Schneider hatte für Infineon das Motorsport-Sponsoring organisiert. Das Geld sei ihm bar in Umschlägen zugesteckt worden, sagte Zitzewitz. Er habe es weitgehend für die Bezahlung von Unkosten bei Motorradrennen verwendet, an denen er mit seinen beiden Söhnen teilnahm. Einmal habe er sich zudem Felgen für sein Motorrad für 3 600 Euro gekauft und einmal ein Auto reparieren lassen. Der 46-Jährige wurde als Zeuge im Verfahren gegen Schneider vernommen, gegen ihn läuft aber ein eigenes Ermittlungsverfahren.

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