Inflation in Bayern steigt an

München - Höhere Kosten für Benzin, Diesel oder Heizöl haben die Verbraucherpreise in Bayern weiter steigen lassen. Die Steigerung ist größer als die Warnschnwelle der EZB.

Höhere Kosten für Benzin, Diesel oder Heizöl haben die Verbraucherpreise in Bayern weiter steigen lassen. Die Jahresteuerung lag im September bei 2,5 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Im August waren es noch 2,2 Prozent. Damit übertrifft die Inflation im Freistaat weiter die Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB sieht bei Teuerungsraten bis knapp unter 2,0 Prozent die Preisstabilität gewahrt. Bereinigt um die Preise für Heizöl und Kraftstoffe lag die Jahresteuerung bei 1,8 Prozent und damit noch knapp unter dieser Warnschwelle.

Im Jahresvergleich stiegen vor allem die Preise von Heizöl (+23,9 Prozent) und Kraftstoffen (+15). Günstiger waren vor allem saisonabhängige Nahrungsmittel (-8,3), wobei Nahrung insgesamt 2,2 Prozent teurer war als vor einem Jahr. Binnen Monatsfrist blieben die Preise stabil.

dpa

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