Inflation in Eurozone höher als erwartet

Brüssel/Luxemburg - Die Inflation ist in der Euro-Zone im November stärker gestiegen als bisher bekannt. Der Höhenflug von Benzin- und Nahrungsmittelpreisen trieb die jährliche Teuerungsrate auf 3,1 Prozent, das waren 0,5 Punkte mehr als im Oktober.

Das berichtete die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg. Bisher hatte Eurostat einen Anstieg um 0,4 Punkte angenommen. Die Teuerung ist auf dem höchsten Stand seit sechs Jahren. Laut Eurostat betrug die Jahresinflation zuletzt im Mai 2001 3,1 Prozent.

Auch die gesamte EU schnitt im November mit 3,1 Prozent nach 2,7 Prozent zuvor ab. Vor einem Jahr betrug die Rate in der Euro-Zone 1,9 Prozent, in der EU 2,1 Prozent. Die monatliche Rate lag im November sowohl im Euro-Gebiet als auch in der EU bei 0,5 Prozent. Deutschland übertraf laut den EU-Chefstatistikern im November mit einer Jahresrate von 3,3 Prozent dem Schnitt des Euro-Gebiets. Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank ist Preisstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet nur bei Raten von bis zu oder nahe 2 Prozent gewährleistet.

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