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Die Teuerung in der Eurozone ist so gering wie seit November 2016 nicht mehr. Foto: Nicolas Armer

Zweite Schätzung

Inflation fällt auf tiefsten Stand seit Ende 2016

Der Preisauftrieb in der Eurozone hat im Juli stärker nachgelassen als bislang gemeldet. Er ist nun so gering wie seit November 2016 nicht mehr.

Luxemburg (dpa) - Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juli deutlich abgeschwächt und den tiefsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren erreicht. Die Inflationsrate sei von 1,3 Prozent im Vormonat auf 1,0 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat nach einer zweiten Schätzung mit.

Damit wurde die erste Erhebung leicht um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert. Im Monatsvergleich sanken die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent.

Die Teuerung ist in der Eurozone damit so gering wie seit November 2016 nicht mehr. Die Kerninflation, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie ausklammert, fiel im Juli von 1,1 auf 0,9 Prozent. Hier wurde die erste Schätzung bestätigt. Die Kernteuerung gilt als Orientierungsgröße für den Inflationstrend.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet die Kerninflation genau. Die EZB ist für stabile Preise zuständig und strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

Am deutlichsten verteuerten sich im Juli Lebensmittel, die im Durchschnitt 1,9 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor. Dienstleistungen, zu denen auch Mieten zählen, waren 1,2 Prozent teurer.

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