Inflation verlangsamt

- Frankfurt - Die Teuerungsrate hat sich im Mai in Deutschland verlangsamt und ist wieder unter die Schwelle von zwei Prozent gefallen. Wegen der stagnierenden Öl- und Benzinpreise sowie günstigerer Reisen und Hotelübernachtungen betrug die Inflation im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,9 Prozent nach 2,0 Prozent im April.

Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Zuletzt hatte die Jahresteuerungsrate im März unter zwei Prozent gelegen. Diese Marke hat die Europäische Zentralbank als Schwelle für Preisstabilität definiert.

Im Vergleich zum Vorjahr war Energie im Mai um 14 Prozent teurer als vor einem Jahr, was mehr als die Hälfte der gesamten Preissteigerung erklärt. Heizöl verteuerte sich um fast 29 Prozent, Benzin und Diesel um knapp 13 Prozent. Mieter und Wohnungseigentümer mussten für Gas, Zentralheizung und Strom um bis zu 19,8 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr.

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