Warnwert unterschritten

Inflationsrate in Bayern stark gesunken

München - Im Februar ist in Bayern die Inflationsrate erneut gesunken. Damit liegt sie nun unter der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank.

 Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar in Bayern weiter verlangsamt. Die Inflationsrate fiel von 1,8 Prozent im Vormonat auf 1,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in München mitteilte. Im Dezember lag die Teuerung noch bei 2,1 Prozent. Die Inflationsrate liegt im Freistaat damit nun unter der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB sieht bei Teuerungsraten bis knapp unter 2 Prozent die Preisstabilität gewahrt.

Maßgeblich dazu beigetragen haben die saisonbedingten Preiserhöhungen bei Pauschalreisen (+11,0 Prozent). Mit dem Auslaufen des Winterschlussverkaufs sind im Februar auch Bekleidung und Schuhe (+3,9 Prozent) wieder teurer geworden. Auch Kraftstoffe (+2,9 Prozent) und Heizöl (+1,8 Prozent) haben sich gegenüber dem Vormonat verteuert.

Im Jahresvergleich ragen vor allem die erhöhten Stromkosten heraus. Die elektrische Energie für die Haushalte wurde um 13,6 Prozent teurer. Im Gegenzug verbilligten sich binnen Jahresfrist die Kosten für Heizöl um 6,1 Prozent.

dpa

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