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Beim Social-Media-Riesen Instagram könnte es eine gravierende Änderung geben.

Radikale Veränderung steht bevor

Instagram-Revolution: Bittere Nachricht für sehr, sehr viele User

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Beim Sozialen Netzwerk Instagram könnte eine gravierende Veränderung bevorstehen. Wie CEO Adam Mosseri ankündigte, denkt das Unternehmen darüber nach, die Anzeige von Like-Zahlen abzuschaffen.

München - Beim Social-Media-Riesen Instagram könnte eine Revolution bevorstehen. Das kündigte zumindest Adam Mosseri, der CEO von Instagram, vor Kurzem in einem Interview an. Der Social-Media-Dienst, der sich überwiegend auf das Teilen von Bildern und kurzen Videos spezialisiert hat, wurde 2010 ins Leben gerufen und gehört spätestens seit der Übernahme durch Facebook im Jahr 2012 zu den Big Playern im Geschäft. 

Erfolg und Beliebtheit der geposteten Inhalte werden bei Instagram - ähnlich wie bei der Mutter-Plattform Facebook - in Form von „Gefällt mir“-Angaben angezeigt. Über einen Doppel-Klick auf das entsprechende Bild können User mitteilen, dass ihnen der Inhalt gefällt. Je mehr Likes, desto beliebter das Posting. Dadurch können andere Nutzer - aber auch an Werbung interessierte Unternehmen - schnell feststellen, welche Accounts besonders viel positives Feedback erhalten. Das könnte sich in Zukunft jedoch grundlegend ändern.

Instagram steht gravierende Änderung bevor - Plattform soll kein Wettbewerb sein

Wie Adam Mosseri in einem Interview mit der FAZ bekannt gab, spielt WhatsApp-Schwester Instagram mit dem Gedanken, die Anzahl an vergebenen Likes nicht mehr für alle ersichtlich und öffentlich anzuzeigen. Die User sollten sich nicht „zu sehr darauf fokussieren, miteinander zu konkurrieren.“ Instagram sei mehr und mehr zu einem Wettbewerb um Aufmerksamkeit verkommen und das sei eine Entwicklung, der man nun von Unternehmensseite aus entgegensteuern möchte. 

Auch interessant: Ein Instagram-Influencer-Paar hat derweil mit einer ungewöhnlichen Aktion für Aufsehen gesorgt. 

In Kanada wird ein solches System ohne Like-Anzeigen wohl bereits getestet. Einen genaueren Zeitplan für eine Umsetzung in den USA und Europa gäbe es hingegen noch nicht. Bis dahin versucht der Social-Media-Dienst mithilfe von Umfragen zu ermitteln, wie sich das Fehlen von „Like-Zahlen“ auf das Nutzerverhalten auswirken könnten. Dabei solle darüber hinaus auch berücksichtigt werden, „wie sich die Nutzer fühlen".

Spannend ist, wie sich die Nutzer fühlen, wenn die Plattform umbenannt wird. Genau das plant Facebookgründer Zuckerberg nämlich, umInstagram und Whatsapp enger in das Unternehmen zu binden.

fd

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