Bomben-Alarm in Berliner McDonald‘s

Bomben-Alarm in Berliner McDonald‘s
+
Mobiles Surfen im Internet, wann und wo man will.

Mobile Datenübertragung

Das Internet für unterwegs

Immer mehr Menschen wollen unterwegs nicht nur telefonieren, sondern E-Mails austauschen, die neuesten Nachrichten lesen oder einfach Herumsurfen. Wir erklären, worauf Sie im Tarif–dschungel für mobiles Internet achten sollten.

Volumen zählt

Anders als beim Telefonieren rechnen die Anbieter bei mobiler Datenübertragung nicht unbedingt pro Minute ab. Oft erfolgt die Abrechnung anhand des genutzten Datenvolumens, also pro Megabyte (MB). Beispiel: Ein Internet-Nutzer, der die Website seiner Tageszeitung aufsucht und dort zwei Artikel liest, verbraucht rund 2,5 MB an Datenvolumen.

Geschwindigkeit

Internet-Zugang ist nicht gleich Internet-Zugang. Das merkt man vor allem beim mobilen Internet. Schnelle Netze haben T-Mobile, Vodafone und O2. E-Plus schleicht hinterher. Der Grund sind die unterschiedlichen technischen Standards, die zum Einsatz kommen. Wer sich für einen Tarif entscheidet, sollte deshalb vorher klären, wie schnell der Anbieter seine Kunden surfen lässt. In manchen Tarifen wird die maximal mögliche Geschwindigkeit grundsätzlich oder ab einem bestimmten Verbrauch gedrosselt.

Surfverhalten

Brigitte Sievering-Wichers, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt, vor der Tarif-Entscheidung genau das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren. „Grundsätzlich gilt: Bei täglicher oder sehr häufiger Datennutzung sollte man sich für einen Tarif mit Inklusiv-Volumen oder einer Flatrate entscheiden.“

Neue Offerten

Die Flatrates und Minutenpakete von T-Mobile lassen sich nun mit deren Datenoptionen kombinieren, die dem unterschiedlichen Surf-Verhalten der Kunden Rechnung tragen. Wer sehr viel telefoniert, SMS und MMS verschickt und ständig mit seinem Handy online ist, bucht einen Pauschaltarif (Combi Flat L) für alle Gespräche und unbegrenzte Datennutzung. Das geht mit 119,95 Euro monatlich mächtig ins Geld. Wer weniger ausgeben will, kann sich auch für eines der Minutenpakete mit begrenztem Datenvolumen entscheiden. 60 Freiminuten in alle deutschen Netze inklusive 200 MB Datenvolumen gibt es für 29,95 Euro. Das Problem dabei: Außerhalb der Inklusivminuten kosten Anrufe in alle deutschen Netze 29 Cent pro Minute, jedes nicht im Paket enthaltene MB an Daten 49 Cent.

Wer über E-Plus telefoniert und künftig viel mobil online sein möchte, kann für zehn Euro pro Monat eine Internet-Handy-Flatrate buchen und unbegrenzt surfen und E-Mails abrufen. Allerdings sind die E-Plus-Datennetze im Vergleich zur Konkurrenz schlechter ausgebaut. Das verlangsamt die Datenübertragung.

Wer nur ab und zu mobil ins Netz will und gerne vertragsfrei telefoniert, ist bei einem Discounter gut aufgehoben. Allerdings sind die Übertragungsraten der meisten Discounter gedrosselt. Ausnahmen sind Tchibo und Fonic, die im Download-Bereich DSL-Geschwindigkeit erreichen. Die gedrosselte Datenübertragung trübt auch die Angebote von Simyo und Blau. Für 9,95 Euro im Monat dürfen deren Kunden 1 GB (= 1000 MB) an Daten verbrauchen, allerdings nur in UMTS-Geschwindigkeit.

Caroline Benzel

Weitere Informationen

gibt es per Fax-Abruf unter 09001/25 26 65 5240 (6 Seiten, 1 Minute = 0,62 Euro) bis 6. März. Das Fax-Gerät auf „Polling“ oder „Sendeabruf“ stellen, Fax-Service-Nummer wählen und Starttaste drücken. Kein Fax? Dann senden Sie einen mit 0,90 Euro frankierten Rückumschlag plus 1,45 Euro in Briefmarken unter dem Stichwort „Datentarife im Mobilfunk“ an: Versandservice, Lerchenstr. 8, 86938 Schondorf

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bund, Länder und Kommunen senken Schulden
Finanziell läuft‘s, im deutschen Staat: In den ersten Monaten 2017 haben die öffentlichen Haushalte ihre Schulden spürbar gesenkt. Der Gesamtbetrag ist allerdings …
Bund, Länder und Kommunen senken Schulden
Zypries warnt USA vor Strafzöllen auf Stahlimporte
Perl (dpa) - Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat die USA vor Strafzöllen auf Stahlimporte aus der EU gewarnt. Man sehe "mit Sorge, dass die USA …
Zypries warnt USA vor Strafzöllen auf Stahlimporte
H&M wieder im Aufwind
Stockholm (dpa) - Nach einem durchwachsenen Start ins Geschäftsjahr hat der schwedische Moderiese H&M dank seines Onlinegeschäfts im zweiten Quartal zugelegt.
H&M wieder im Aufwind
Nachfrage nach Arbeitskräften steigt weiter
Nürnberg (dpa) - Dank der guten Konjunktur steigt die Nachfrage nach Mitarbeitern in Deutschland und die Zahl der offenen Stellen. Nahezu in allen Branchen gebe es einen …
Nachfrage nach Arbeitskräften steigt weiter

Kommentare