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BMW-Produktion im Werk Dingolfing

Ergebnis für viertes Quartal 2016

Investitionen in neue Modelle drücken BMWs Gewinn

München - 2017 wird für BMW ein Jahr der neuen Modelle. Das drückt die Gewinnmarge zum Jahresende 2016 - aber nicht die Dividende.

Hohe Investitionen in neue Modelle haben den Autobauer BMW zum Jahresende 2016 erneut belastet. Die vielbeachtete Gewinnmarge - der Anteil des Ertrags am Umsatz - sank im Autobereich des Dax-Konzerns im vierten Quartal auf 8,3 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Das Management hatte nach den Zahlen zum dritten Quartal angedeutet, dass die Umrüstung der Fertigungslinien für den Produktionsstart neuer Modelle auch um den Jahreswechsel viel Geld kosten könnte.

BMW führt im laufenden Jahr eine Reihe neuer Autos ein - im vergangenen Jahr hatten die Münchner den Spitzenplatz in der Oberklasse an Daimler abgeben müssen. Im Gesamtjahr sank die Rendite im Kerngeschäft um 0,3 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent. Der Aktienkurs gab nach der Zahlenvorlage um 3,6 Prozent nach.

Dividende steigt trotzdem kräftig

Die Dividende will BMW aber dennoch unerwartet kräftig um 30 Cent auf 3,50 Euro je Aktie erhöhen, denn trotz Absatzschwierigkeiten in den USA liefen die Verkäufe ansonsten blendend, und das Finanzierungsgeschäft legte weiter zu. Der Absatz war inklusive der Kleinwagenmarke Mini wie bereits bekannt um gut 5 Prozent auf 2,4 Millionen Autos geklettert - vor allem dank Europa und China.

Der Umsatz auf Konzernebene stieg 2016 um 2,2 Prozent auf 94,2 Milliarden Euro, der Gewinn um 8 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) ging wegen der Modellkosten um 2,2 Prozent auf 9,39 Milliarden Euro zurück. 2017 will BMW die Auslieferungen steigern, zum Gewinnanteil machte der Konzern noch keine Aussagen.

dpa

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