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Nach einem Pressebericht hat der Mutterkonzern Deutsche Bank große Probleme, das verbliebene Investment-Banking von Sal. Oppenheim zu platzieren.

Investmentbanking von Sal. Oppenheim schwer verkäuflich

Düsseldorf/Frankfurt - Das verbliebene Investment-Banking von Sal. Oppenheim ist laut einem Pressebericht nur schwer verkäuflich. Zur Not würde der neue Mutterkonzern Deutsche Bank einem Interessenten sogar etwas draufzahlen, hieß es.

Von den Problemen berichtet das “Handelsblatt“ (Dienstag) unter Berufung auf Finanzkreise. Das größte deutsche Geldhaus könnte am Ende einen symbolischen Preis akzeptieren oder sogar noch Geld dazugeben.

“Man ist derzeit bei der Deutschen Bank sehr bemüht, die Reste des Investment-Bankings von Sal. Oppenheim zu platzieren“, zitiert die Zeitung einen hochrangigen Frankfurter Banker, dem die Einheiten nach eigenen Angaben angeboten wurden.

Dagegen hieß es im Umfeld der Deutschen Bank, man sei nicht bereit, um jeden Preis zu verkaufen. Ein Oppenheim-Sprecher sagte, man prüfe auf verschiedenen Gleisen die Optionen für eine Fortführung des Investmentbankings. Das schließe einen strukturierten Prozess zur Veräußerung mit ein.

Die Deutsche Bank hatte 2009 die Übernahme des Luxemburger Traditionshauses angekündigt, wobei sie aber in erster Linie an der Vermögensverwaltung für reiche Kunden interessiert ist.

Für das zur Disposition stehende Investmentbanking sind laut “Handelsblatt“ die Privatbanken Hauck & Aufhäuser, Berenberg, MM Warburg sowie erneut die australische Macquarie als mögliche Käufer angesprochen worden. Macquarie hatte sich bereits für die gesamte Investmentbank interessiert, Ende 2009 aber lediglich das Derivate-Geschäft übernommen. Ziel sei es, die Sparte spätestens im Februar verkauft zu haben, schreibt die Zeitung. Die Zeit dränge, weil immer mehr Investmentbanker die Bank verließen.

dpa

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