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Ein stolzer Auftrag: Teheran will beim US-Flugzeughersteller Boeing wohl 100 Maschinen bestellen. 

Das erste Geschäft nach 37 Jahren

Iran: Deal mit Boeing kurz vor dem Abschluss

Teheran - Nach iranischen Angaben steht ein Deal zwischen Iran und dem US-Flugzeughersteller Boeing für den Kauf von 100 Maschinen kurz vor dem Abschluss.

Das gab der Chef der zivilen Luftfahrtbehörde, Ali Abedsadeh, in einem Interview mit der Tageszeitung "Iran" bekannt.

Der Vertrag soll schriftlich schon verfasst worden sein, aber die Zusage des amerikanischen Finanzministeriums stehe noch aus, sagte Alisadeh. Das letzte Geschäft zwischen Iran und Boeing war vor fast 37 Jahren. Dann kam die islamische Revolution und der Abbruch der diplomatischen Beziehungen nach der Erstürmung der US-Botschaft in Teheran und der Geiselnahme von Botschaftspersonal im November 1979. 

Nach dem auch von den USA abgesegnetem Atomabkommen 2015 wurde Boeing zunächst der Verkauf von Ersatzteilen für zivile Passagierflugzeuge im Iran wieder erlaubt. Neben den neuen Boeing-Maschinen, hat der Iran für die Modernisierung seiner veralteten Flugzeugflotte auch bereits 118 Airbus-Jets bestellt.

dpa

Webportal der iranischen Tageszeitung Iran, Persisch

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