Iran-Geschäfte? Razzia bei Daimler-Chrysler

- Stuttgart - Wegen möglicher illegaler Lastwagen-Geschäfte mit dem Iran haben Ermittler der Staatsanwaltschaft Stuttgart beim Automobilkonzern Daimler-Chrysler Büroräume durchsucht. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Focus".

Laut Stuttgarter Staatsanwaltschaft wird gegen "nicht näher bekannte Verantwortliche des Konzerns" wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt. "Wir wollen die Grundfrage klären, ob und inwieweit die Weiterlieferung von Lkw in den Iran mit Kenntnis Verantwortlicher geschehen ist", erläuterte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Tomke Beddies. Ursprünglich sei die Lieferung für Saudi-Arabien gedacht gewesen.<BR><BR>Die Ermittler seien durch den Zoll auf die Spur gebracht worden. Zuvor hatte der Konzern nach eigenen Angaben den verdächtigen Sachverhalt der Oberfinanzdirektion Stuttgart und dem Bundesausfuhramt offen gelegt. Die Razzia habe Ende November stattgefunden. Laut "Focus" handelt es sich um 453 Lastkraftwagen. Diese könnten nach Ansicht von Militärexperten für kriegerische Zwecke umgerüstet werden.<P> </P>

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