Iran-Geschäfte? Razzia bei Daimler-Chrysler

- Stuttgart - Wegen möglicher illegaler Lastwagen-Geschäfte mit dem Iran haben Ermittler der Staatsanwaltschaft Stuttgart beim Automobilkonzern Daimler-Chrysler Büroräume durchsucht. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Focus".

Laut Stuttgarter Staatsanwaltschaft wird gegen "nicht näher bekannte Verantwortliche des Konzerns" wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt. "Wir wollen die Grundfrage klären, ob und inwieweit die Weiterlieferung von Lkw in den Iran mit Kenntnis Verantwortlicher geschehen ist", erläuterte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Tomke Beddies. Ursprünglich sei die Lieferung für Saudi-Arabien gedacht gewesen.<BR><BR>Die Ermittler seien durch den Zoll auf die Spur gebracht worden. Zuvor hatte der Konzern nach eigenen Angaben den verdächtigen Sachverhalt der Oberfinanzdirektion Stuttgart und dem Bundesausfuhramt offen gelegt. Die Razzia habe Ende November stattgefunden. Laut "Focus" handelt es sich um 453 Lastkraftwagen. Diese könnten nach Ansicht von Militärexperten für kriegerische Zwecke umgerüstet werden.<P> </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Italien schafft 1- und 2-Cent-Münzen ab
In Zukunft werden die Preise für Waren und Dienstleistungen auf den nächsten 5-Cent-Betrag gerundet werden.
Italien schafft 1- und 2-Cent-Münzen ab
Telekom-Chef: „Kunden sollen nicht mehr ganzen Tag auf Techniker warten“
Wer hat noch nie stunden- und tagelang auf einen Telekom-Techniker gewartet? Der Konzern wird den Service jetzt deutlich verbessern - verspricht Boss Timotheus Höttges.
Telekom-Chef: „Kunden sollen nicht mehr ganzen Tag auf Techniker warten“
Neues Bezahlgefühl: Italien schafft diese Münzen ab
Im Italien-Urlaub müssen sich Deutsche künftig umstellen. Denn das Land wird sehr bald zwei Münzen aus dem Zahlungsverkehr nehmen.
Neues Bezahlgefühl: Italien schafft diese Münzen ab
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt
Dem US-Präsidenten fahren in seiner Heimat zu viele deutsche Autos herum - während amerikanische Konzerne in der Bundesrepublik zu wenig vertreten seien. Eine …
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt

Kommentare