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Die italienische Staatsbahn Trenitalia steht laut Informationen der “Financial Times Deutschland“ vor dem Einstieg in den deutschen Regionalverkehrsmarkt. (Symbolfoto)

Italienische Bahn vor Einstieg in deutschen Regionalverkehr

Hamburg - Die italienische Staatsbahn Trenitalia steht laut Informationen der “Financial Times Deutschland“ vor dem Einstieg in den deutschen Regionalverkehrsmarkt. Dabei werden 300 Millionen Euro fällig.

Die Deutsche Bahn favorisiere beim Verkauf des Bus- und Bahnbetreibers Arriva Deutschland ein Konsortium aus Trenitalia und dem französisch-luxemburgischen Infrastrukturfonds Cube, berichtet die Zeitung (Mittwoch).

Den Informationen zufolge habe dieser Kandidat mehr geboten als der einzige Gegenbieter, ein Konsortium aus dem Pariser Veolia- Konzern und dem Infrastrukturfonds Antin, heißt es in dem Bericht. Beide Konsortien wollen demnach mehr als 300 Millionen Euro für Arriva zahlen. Ein Bahn-Sprecher wollte die Informationen laut “FTD“ nicht kommentieren. Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte betont, er werde meistbietend verkaufen. Demnach müsste der Zuschlag nun an Trenitalia gehen, folgerte die Zeitung.

Noch diese Woche will der Bahn-Vorstand über den Zuschlag entscheiden. Die Bahn muss die Deutschlandtochter von Arriva vor Jahresende aus Kartellgründen veräußern, nachdem sie die britische Mutter für 2,8 Milliarden Euro gekauft hat. Arriva Deutschland setzt mit dem Betrieb von Regionalzügen, Bussen, Werkstätten und eines Schienennetzes etwa 460 Millionen Euro um.

dpa

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