"Ivan" sorgt für Wirbel bei Münchener Rück

- München - Die Versicherungsbranche kann die Auswirkungen des derzeit in der Karibik wütenden Hurrikans "Ivan" noch nicht abschätzen. Derzeit stehe die Münchener Rück noch zu ihrem Rekordgewinnziel von zwei Milliarden Euro für dieses Jahr, sagte ein Münchener-Rück-Sprecher in München. Der Verlauf des Hurrikans werde aber genau beobachtet. Auch eine Sprecherin der Hannover Rück sagte, solange unklar sei, wo der Hurrikan an Land gehe, könne über die Kosten nichts gesagt werden.

Münchener-Rück-Chef Nikolaus von Bomhard hatte gesagt, "Ivan" könne die Gewinnziele des Konzerns unter Umständen gefährden. Wenn der Wirbelsturm über eine dicht besiedelte Küste des US-Bundesstaats Florida hinweg fege, dann könne die Gesellschaft ihre Prognose für 2004 nicht mehr einhalten, sagte er. Da der Hurrikan die US-Küste noch nicht erreicht habe, könne die Münchener Rück aber keine Schaden-Schätzung abliefern.<BR><BR>"Ivan" ist einer der schwersten Wirbelstürme der vergangenen Jahrzehnte, der sich über dem Atlantik zusammenbraute. In den vergangenen Wochen hatten die Hurrikans "Charley" und "Frances" große Schäden angerichtet. Bei "Frances" gehe die Münchener Rück für den eigenen Schaden von einem zweistelligen Millionen-Betrag aus, maximal einem dreistelligen. Bei "Charley" rechne der Konzern derzeit mit einem zweistelligen Millionen-Betrag.<BR>

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