+
Der Hauptsitz der IWF in Washingtion.

IWF: In Bankbilanzen klaffen große Löcher

Hamburg/Berlin - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat mit seiner Einschätzung der Lage europäischer Banken heftigen Streit mit den Euro-Staaten ausgelöst.

Laut einem Entwurf für den Finanzstabilitätsreport des IWF klafften in den Bankbilanzen riesige Löcher, berichtet die “Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe). Ursache dafür seien die Bestände von Anleihen europäischer Schuldenstaaten, die bei einer Bewertung zu Marktpreisen das Eigenkapital der Banken um bis zu zwölf Prozent verringern würden. Die Europäische Zentralbank und Vertreter der Euro-Zone hätten die Analyse als irreführend zurückgewiesen.

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

Der Geschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Michael Kemmer, griff derweil IWF-Chefin Christine Lagarde an. “Die Banken sind gut kapitalisiert“, sagte er der “Welt“ (Donnerstagausgabe). Lagarde provoziere mit ihrer Forderung nach einer besseren Kapitalisierung neue Unruhe.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Telekom-Chef: „Kunden sollen nicht mehr ganzen Tag auf Techniker warten“
Wer hat noch nie stunden- und tagelang auf einen Telekom-Techniker gewartet? Der Konzern wird den Service jetzt deutlich verbessern - verspricht Boss Timotheus Höttges.
Telekom-Chef: „Kunden sollen nicht mehr ganzen Tag auf Techniker warten“
Neues Bezahlgefühl: Italien schafft diese Münzen ab
Im Italien-Urlaub müssen sich Deutsche künftig umstellen. Denn das Land wird sehr bald zwei Münzen aus dem Zahlungsverkehr nehmen.
Neues Bezahlgefühl: Italien schafft diese Münzen ab
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt
Dem US-Präsidenten fahren in seiner Heimat zu viele deutsche Autos herum - während amerikanische Konzerne in der Bundesrepublik zu wenig vertreten seien. Eine …
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt
Für 240 Millionen Dollar: US-Unternehmen kauft Skihersteller Völkl
Der niederbayerische Sportartikelhersteller Völkl wechselt erneut den Eigentümer. Zukünftig wird das Unternehmen zu einem anderen US-Konzern gehören. 
Für 240 Millionen Dollar: US-Unternehmen kauft Skihersteller Völkl

Kommentare