Christine Lagarde
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Christine Lagarde appelliert an die Griechen, dass sie ihren Rückstand aufholen müssen.

Lagarde übt Kritik

IWF-Chefin: Griechen müssen noch viel aufholen

Paris - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat Griechenland dazu ermutigt, den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen. Der IWF werde weiterhin den Dialog suchen.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat Griechenland nach den Wahlen aufgefordert, ausstehende Strukturreformen anzugehen. Der IWF werde jetzt zunächst den Dialog mit Athen wieder ankurbeln, sagte Lagarde am Montag der Pariser Zeitung „Le Monde“. „Viel Rückstand muss aufgeholt werden“, erklärte sie. Vor allem müsse die Reform des Staatsapparats, des Steuersystems und der Justiz angepackt werden. Das seien keine Sparmaßnahmen, unterstrich die IWF-Chefin.

Kritisch und zurückhaltend äußerte sich Lagarde zu der Frage eines griechischen Schuldenschnitts. Es gebe verschiedene Hypothesen, die mit Athen und den europäischen Ländern diskutiert werden müssten. „Da sind jedoch interne Regeln der Euro-Zone zu respektieren“, sagte sie. „Man kann nicht spezielle Klassen für dieses oder jenes Land bilden.“

dpa

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