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IWF-Chefin Christine Lagarde muss dem französischen Gerichtshof der Republik Rede und Antwort stehen.

Vernehmung in Paris

IWF-Exekutivrat vertraut Christine Lagarde

Washington - Der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich Im Verfahren um Veruntreuung öffentlicher Mittel hinter seine Direktorin Christine Lagarde gestellt.

Das teilte der IWF-Sprecher Gerry Rice am Donnerstag anlässlich Lagardes Vernehmung in Paris über die Veruntreuung öffentlicher Mittel mit. „Der Exekutivrat wurde über die Angelegenheit unterrichtet, auch kürzlich, und drückt weiterhin sein Vertrauen in die Fähigkeit der geschäftsführenden Direktorin aus, ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen“, sagte Rice in Washington.

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Lagardes diplomatische Immunität sei auf ihren Wunsch hin „vor einiger Zeit“ so weit ausgesetzt worden, dass sie in diesem Fall vor den französischen Behörden aussagen könne. Die 57-Jährige soll als französische Ministerin eine Entschädigung von Hunderten Millionen Euro an den früheren Adidas-Haupteigner Bernard Tapie ermöglicht haben. Weil das Geld aus der Staatskasse kam, wird ihr Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel vorgeworfen. Lagarde, die von 2007 bis 2011 Wirtschafts- und Justizministerin in Frankreich war, hat die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen.

dpa

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