IWF: Harter Griechenland-Kurs

Athen - Der internationale Währungsfonds (IWF) fordert von der Europäischen Union eine Entscheidung darüber, wie mögliche Finanzierungslücken für Griechenland im kommenden Jahr geschlossen werden können.

Erst dann könne der IWF die nächste anstehende Zahlung für das Hilfspaket freigeben, sagte der IWF-Abgesandte Bob Traa am Dienstag. Die EU-Staats- und Regierungschefs hätten beim Gipfel Ende Juni “harte Nüsse zu knacken“, erklärte Traa. Wenn nötig müssten sie sich auch für zusätzliche Unterstützungen für die Griechen entscheiden, bevor der IWF seine Juli-Zahlung von zwölf Milliarden Euro freigebe. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, dass Griechenland sich im kommenden Jahr wieder teilweise selbst auf den internationalen Finanzmärkten finanzieren soll, doch hohe Zinsen machen das immer unwahrscheinlicher.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahn mit weniger Verspätungen im Fernverkehr
Berlin (dpa) - Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind seltener verspätet unterwegs. Der Anteil pünktlicher ICE und Intercitys lag von Jahresanfang bis Ende Mai im …
Bahn mit weniger Verspätungen im Fernverkehr
Lethargie im Dax hält an
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax kommt weiter kaum von der Stelle: Der deutsche Leitindex stand gegen Mittag 0,04 Prozent im Plus bei 12 633,50 Punkten.
Lethargie im Dax hält an
Zahl der offenen Stellen steigt erneut auf Mai-Rekordhoch
Die Zahl der offenen Stellen im Freistaat ist im Mai laut Agentur für Arbeit erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Damit geht ein Problem einher.
Zahl der offenen Stellen steigt erneut auf Mai-Rekordhoch
KfW: Existenzgründungen auf Rekordtief
Der Arbeitsmarkt boomt. Viele Menschen zögern, sich selbstständig zu machen. Ökonomen betrachten die Entwicklung mit Sorge.
KfW: Existenzgründungen auf Rekordtief

Kommentare