IWF lobt Griechenlands Fortschritte

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Griechenland für seine Fortschritte im Kampf gegen die Schuldenkrise gelobt. Doch es gibt noch ein Problem.

Auch wenn die öffentliche Verschuldung noch immer „viel zu hoch“ sei, habe sich die Lage der Staatsfinanzen in Griechenland „außerordentlich“ verbessert, teilte die internationale Organisation IWF am Montag in Washington mit. Auch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes sei vergrößert worden.

Allerdings habe das Euroland es bisher versäumt, das „berüchtigte“ Problem der Steuerhinterziehungen zu lösen. „Die Reichen und Selbstständigen zahlen einfach nicht ihren fairen Anteil“, beklagten die IWF-Mitarbeiter nach einem Besuch in dem Land. Leidtragende seien vor allem die Geringverdiener und Empfänger von Sozialleistungen, die eine überproportionale Last an den Einsparungen zu tragen hätten.

Krisenhelfer IWF und Weltbank: Was machen die eigentlich?

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Der IWF bekräftigte seine Rufe nach Strukturreformen in dem Land, vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Die Finanzorganisation ist neben der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank Teil der „Troika“. Sie kontrolliert, ob Athen den angekündigten Spar- und Reformkurs als Gegenleistung für die Hilfsmilliarden umsetzt. Nach dem ersten Hilfspaket 2010 über 110 Milliarden Euro folgte das zweite 2012 über 130 Milliarden Euro.

dpa

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