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Chefin des Internationalen Währungsfonds ist die Französin Christine Lagarde. 

Fiskalmonitor veröffentlicht 

IWF: Hohe Verschuldungsquoten extrem gefährlich - ein Land besonders in der Kritik

Der Internationale Währungsfonds hat aufgrund des jüngsten Fiskalmonitors eine Warnung zu überhöhter Verschuldung ausgesprochen. 

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einer Gefährdung des derzeit starken Wirtschaftswachstums durch zu hohe Schuldenstände. Zwar seien die meisten Länder auf dem Weg, ihre Staatsverschuldung zu reduzieren, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Fiskalmonitor des IWF. Die große Ausnahme bilde die größte Volkswirtschaft der Erde, die USA.

Den Angaben zufolge sinkt die Staatsverschuldung in den kommenden Jahren in zwei Dritteln der Länder - gesetzt den Fall, sie halten sich an ihre Zusagen. Alle entwickelten Länder sähen ausgeglicheneren Haushalten entgegen, nicht aber die USA.

Nach einer umfangreichen Steuerreform werden die USA ihrer bereits gigantischen Verschuldung in den kommenden drei Jahren jährlich eine Billion Dollar neuer Schulden hinzufügen. Die Staatsverschuldung springt von 108 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 117 Prozent. „Eine hohe Staatsverschuldung und Defizite geben Anlasse zur Sorge“, erklärte der IWF.

Lesen Sie auch: IWF für neuen Euro-Krisenfonds

dpa

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