Japans Premier Noda verteidigt Atomenergie

New York - Ein halbes Jahr nach dem schweren Reaktorunglück in Fukushima hat Japans neuer Ministerpräsident Yoshihiko Noda die Atomenergie verteidigt. Sie sei die Antwort auf den Klimawandel.

“Die Kernkraft ist wichtig für die Energiesicherheit und eine Antwort auf den Klimawandel“, sagte Noda am Donnerstag auf einem Gipfel zur Atomsicherheit am Rande der UN-Vollversammlung in New York. “Energie ist das Lebensblut der Wirtschaft, es ist der Grundstein von Wachstum und Wohlstand.“ Gleichwohl wolle Japan die Atomkraft sicherer machen und seine Anstrengungen zur Entwicklung erneuerbarer Energien “verdoppeln“.

Fukushima: Luftaufnahmen der AKW-Katastrophe

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Noda sagte, dass die Strahlung in Fukushima nach einem halben Jahr noch ein Viermillionstel dessen vom Tag des Unfalls betrage. Japan werde im nächsten Jahr einen Abschlussbericht vorlegen und auch Gastgeber einer internationalen Konferenz dazu sein. “Wir werden alle Informationen teilen. Die Lektionen, die wir gelernt haben, sind wichtig für die ganze Welt.“ Eine Lehre sei, kritische Anlagen nicht mehr in Gebieten zu bauen, die von Tsunamis erreicht werden können. Noda ist erst seit knapp drei Wochen im Amt, es war sein erster Auftritt vor den Vereinten Nationen.

dpa

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