Neue Daten zum Handy-Verhalten

Bonn - Ein Telefonat dauert im Schnitt zweieinhalb Minuten. Und jeder Bundesbürger versendet pro Monat rund 40 SMS. Eine Analyse liefert neue Daten zum Umgang der Deutschen mit dem Handy.

Ein Handy-Telefonat dauert im Schnitt zweieinhalb Minuten. Das hat eine Analyse der Verbindungsdaten aller Mobilfunknetzanbieter aus dem Jahr 2010 durch die Bundesnetzagentur ergeben. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 180 Milliarden Minuten mobil vertelefoniert worden, 10 Milliarden Minuten mehr als 2009. Ein Anstieg ist auch bei den Kurznachrichten zu beobachten: Die Zahl der versendeten SMS stieg von 34 Milliarden im Jahr 2009 auf 41 Milliarden in 2010. Somit versendet jeder Bundesbürger im Schnitt 40 SMS pro Monat.

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Trotz des gestiegenen Gesamtminutenaufkommens sei die durchschnittliche Gesprächsdauer aber annähernd gleichgeblieben. Es werde also häufiger telefoniert, so die Agentur. Die Mehrzahl der Gesprächsminuten, nämlich 101 Milliarden, entfielen 2010 auf abgehende Gespräche. Die Agentur schätzt, dass zwei Drittel der abgehenden Gespräche nicht einzeln, sondern pauschal über Flatrates oder Inklusivminuten abgerechnet worden sind. Bei den SMS betrage der pauschal abgerechnet Anteil einer Hochrechnung zufolge 60 Prozent.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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