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Joachim Herrmann fordert eine Abgrenzung von der AfD. 

Diskussion um Zusammenarbeit

Herrmann: Von AfD-Politik abgrenzen

München - Mit der AfD könne es keine Zusammenarbeit geben, sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Es sei wichtig, zu zeigen „wie falsch deren Politik ist“.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Gedankenspiele über eine Kooperation der Unionsparteien mit der AfD zurückgewiesen. „Es kann mit der AfD keine Zusammenarbeit geben“, sagte Herrmann am Montag der Nachrichtenagentur dpa in München. CDU und CSU müssten sich vielmehr klar und scharf von der AfD abgrenzen und zeigen, „wie falsch deren Politik ist“.

Zudem müsse man versuchen, an die AfD verloren gegangene Wähler zurückzugewinnen. Herrmann nannte es „völlig unverständlich“, dass die CDU-Politikerin Erika Steinbach die AfD als „möglichen Partner“ bezeichnet hatte. Schließlich halte die AfD beispielsweise nahezu alle Elemente der Europapolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für falsch.

dpa

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