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Josef Ackermann (Archivbild)

Josef Ackermann muss im Kirch-Prozess aussagen

München - Im Schadenersatzprozess zwischen Ex-Medienmogul Leo Kirch und der Deutschen Bank muss nun auch Josef Ackermann vor Gericht erscheinen.

Das Oberlandesgericht München habe den derzeitigen Chef der Deutschen Bank für den nächsten Verhandlungstermin am 19. Mai geladen, bestätigte ein Gerichtssprecher dieser Zeitung. Auch weitere Vorstände, die im fraglichen Zeitraum im Jahr 2002 dem Gremium angehörten, werden als Zeugen vernommen. Dazu gehört laut dem Sprecher unter anderem Hermann-Josef Lamberti. Insgesamt seien elf weitere Zeugenaussagen vorgesehen, darunter die der Verlegerin Friede Springer. Das Gericht will klären, ob der Ex-Vorstandssprecher Rolf Breuer die Pleite der Kirch-Gruppe verursacht hat. Kirch fordert zwei Milliarden Euro Schadenersatz, weil Breuer in einem Interview die Kreditwürdigkeit der Gruppe angezweifelt habe.

pv

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