Juli-Flaute am Automarkt: Weniger Zulassungen

- Flensburg - Sommerflaute am deutschen Automarkt: Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent auf 265 845 Fahrzeuge gesunken, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. In den ersten sieben Monaten des Jahres stiegen die Neuzulassungen dagegen noch um 0,8 Prozent auf rund 2 Millionen.

Bei den deutschen Autobauern zog VW mit einem Plus von 12,7 Prozent im Juli allen davon. Darin spiegelt sich vor allem der Erfolg des VW-Passat wider, von dem im vergangenen Jahr eine neue Generation herauskam. BMW setzte auf dem Heimatmarkt 0,5 Prozent mehr ab, Mercedes dagegen 0,3 Prozent weniger.

Weltweit verkaufte BMW im Juli allerdings deutlich weniger Fahrzeuge als im Vorjahresmonat. Wie das Unternehmen mitteilte, ging der Absatz um 7,7 Prozent auf 102 452 Fahrzeuge zurück. Verantwortlich seien Sondereffekte: So sei im Juli 2005 die neue Generation der BMW-3er-Limousine weltweit voll verfügbar gewesen. "Das hatte im Vergleich mit dem Juli 2004 zu einem Absatzsprung von 47,8 Prozent auf 28 137 Einheiten im Juli 2005 geführt." Trotz des Juli-Rückgangs ist die Sieben-Monats-Bilanz 2006 positiv. Die BMW-Gruppe legte in diesem Zeitraum 5,7 Prozent zu.

Bei der Marke BMW seien in diesem Zeitraum die Verkäufe um 8,2 Prozent auf 683 724 Autos gestiegen. Haupttreiber des Wachstums sei die 3er-Reihe mit einem Absatzplus von 25,1 Prozent auf 290 587 Einheiten gewesen. Das Flaggschiff, die 7er-Reihe, habe 16,4 Prozent auf 29 072 Autos zugelegt. Bei der dritten Kernbaureihe der Marke BMW, dem 5er, sei ein Plus von 3,3 Prozent erzielt worden.

"Bei der Marke Mini übersteigt die Nachfrage nach wie vor das Angebot", berichtete der Autobauer weiter. Dass dennoch ein Rückgang von 6,7 Prozent auf 116 869 Einheiten von Januar bis Juli 2006 zu verzeichnen ist, sei auf Baumaßnahmen zur Erweiterung der Kapazität im Werk Oxford zuirückzuführen.

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