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Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker

Noch keine "definitiven Beschlüsse"

Juncker: Troika-Bericht „im Grundton positiv“

Brüssel - Der Troika-Bericht zu Griechenland ist nach den Worten von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker „im Grundton positiv“. Einige Mängel gibt es aber doch noch. 

Die Griechen hätten geliefert, bescheinigte Luxemburgs Regierungschef vor dem Treffen der Eurogruppe am Montag in Brüssel. Nach wochenlangem Warten sei der Bericht der Schuldeninspekteure in der Nacht zum Montag an die Finanzministerien zugestellt worden. Er hoffe, die Eurogruppe könne sich daher in der Nacht auf einen Kalender für die Auszahlung der nächsten Notkredite einigen.

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

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Allerdings seien „noch einige Zusatzklärungen in Sachen Schuldentragfähigkeit und Finanzierung“ notwendig, weswegen noch keine „definitiven Beschlüsse“ gefasst werden könnten. Dafür werde ein weiteres Treffen der Euro-Finanzminister notwendig, sagte Juncker.

Zu den offenen Fragen gehöre, ob Athen zwei Jahre länger Zeit zum Erreichen seiner Sparziele gewährt werde und wie die Finanzierungslücke geschlossen werden soll. Über die langfristige Schuldentragfähigkeit gibt es noch Streit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Gesprochen werde darüber, ob eine Gesamtverschuldung von 120 Prozent der Wirtschaftskraft bis zum Jahr 2020 „das letzte Wort ist, oder ob wir auch die Periode ein bisschen verlängern“.

dapd

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