Familiendrama in Penzberg: Schwiegertochter stellt sich

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Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland geringer als im übrigen Europa.

Junge Menschen sind in Deutschland selten arbeitslos

Wiesbaden - Junge Menschen haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt leichter als die meisten ihrer Altersgenossen im brodelnden Europa.

Millionen junge Leute suchen in der EU erfolglos einen Arbeitsplatz. Insgesamt seien im Juni mehr als fünf Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren oder gut jeder Fünfte Europäer in dieser Altersgruppe erwerbslos gewesen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit.Dabei schnitt Deutschland in der um saisonale und irreguläre Einflüsse bereinigten Statistik relativ gut ab: 9,1 Prozent oder 430.000 junge Menschen waren demnach arbeitslos. Das bedeutete im EU-Vergleich den dritten Platz hinter den Niederlanden mit 7,1 und Österreich mit 8,2 Prozent.

Dramatisch ist die Lage dagegen in Südeuropa: So war den Daten zufolge in Spanien mit 45,7 Prozent fast die Hälfte der Altersgruppe im Juni ohne Arbeit. In Griechenland lag die Quote im März nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen bei 38,5 Prozent.

Als Grund für die verhältnismäßig gute Lage hierzulande sieht das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) neben der allgemein positiven Lage am Arbeitsmarkt und der demografischen Entwicklung auch das hiesige System der beruflichen Ausbildung. Damit sei Deutschland in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit “beispiellos erfolgreich“, hieß es in einer Reaktion auf die Zahlen.

Auch die Folgen der Wirtschaftskrise hat der deutsche Arbeitsmarkt für junge Menschen den Daten zufolge überwunden. So liege die Erwerbslosenquote der 15- bis 24-Jährigen im Gegensatz zu den meisten anderen EU-Staaten unter dem Niveau von vor dem Konjunkturknick. Das sei EU-weit neben Deutschland lediglich in Luxemburg der Fall.

Allerdings zeigt die Statistik auch, dass junge Menschen auch in Deutschland noch immer häufiger arbeitslos sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Zudem seien sie auch deutlich öfter atypisch beschäftigt, etwa in Form von befristeten Arbeitsverträgen. Dabei seien etwa Schüler oder Studenten bereits aus der Statistik genommen.

dapd

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