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Das Kabinenpersonal der Lufthansa fordert 15 Prozent mehr Lohn.

Kabinenpersonal bei Lufthansa tritt in Warnstreik

Frankfurt/Main - Das Kabinenpersonal bei der Lufthansa ist am Mittwochmorgen in Frankfurt erneut in einen Warnstreik getreten. Kurz nach Beginn des Ausstandes mussten mehrere Flüge gestrichen werden, wie Joachim Müller von der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Morgen berichtete.

Zudem seien bereits einige Langstreckenflüge mit Verspätungen angekündigt. Der Ausstand soll bis 12.00 Uhr andauern. Die ersten Mitarbeiter legten gegen 6.00 Uhr die Arbeit nieder. Von dem Warnstreik könnten am Mittwoch insgesamt bis zu 100 Flüge der Lufthansa betroffen sein.

Eine Lufthansa-Sprecherin sagte am Morgen, dass auf Langstreckenflügen mit Verspätungen zu rechnen sei, sie aber weitgehend stattfinden sollten. Auf den Kurzstrecken werde sich der Ausstand wohl sehr viel eher bemerkbar machen. Konkrete Zahlen zu Flugausfällen könne die Fluggesellschaft erst nach Ende des Warnstreiks nennen.

Bereits am vergangenen Freitag hatte es einen Warnstreik der Flugbegleiter gegeben. Aufgrund des Ausstandes mussten 44 Flüge abgesagt werden. Die Gewerkschaft UFO will mit den Warnstreiks im Tarifkonflikt den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen. Für die rund 16 000 Flugbegleiter der Lufthansa sollen Einkommenserhöhungen von 15 Prozent bei einem Jahr Laufzeit durchgesetzt werden. Die Lufthansa hatte ein Gesamtpaket von rund zehn Prozent einschließlich einer Ergebnisbeteiligung bei 14 Monaten Laufzeit vorgelegt.

dpa

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