Kältewelle: Preisschock beim Heizöl

Hamburg - Die Kältewelle in Europa hat den Heizölpreis auf den höchsten Stand seit dem Sommer 2008 getrieben. Auch Rohöl ist mit mehr als 116 Dollar für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent so teuer wie noch nie in diesem Jahr.

Für 100 Liter Heizöl mussten die Verbraucher am Dienstag 92,80 Euro bezahlen (bei Abnahme von 3000 Litern), geht aus dem täglichen Marktüberblick der Firma Tecson in Felde (Schleswig-Holstein) hervor.

Die Nachfrage nach Heizöl sei sprunghaft gestiegen und die Versorgung der Raffinerien und Tanklager durch zugefrorene Flüsse stark behindert, schreibt der Heizölhändler FastEnergy auf seiner Internet-Seite. Viele Verbraucher seien nicht ausreichend auf den Kälteeinbruch vorbereitet gewesen und mussten kurzfristig nachbestellen. Die Lieferzeiten haben sich regional unterschiedlich auf zwei bis vier Wochen verlängert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt unter 13 000 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Die Rekordfahrt am deutschen Aktienmarkt ist am Donnerstag ausgebremst worden. Händler nannten als Grund vor allem Gewinnmitnahmen, nachdem die …
Dax schließt unter 13 000 Punkten
Preise für Nordsee-Krabben fallen
Ein Krabbenbrötchen für zehn Euro? Die Zeiten sollten erst einmal vorbei sein. Seit dem Herbsttief "Sebastian" Mitte September sind die Nordsee-Krabben wieder da. Und …
Preise für Nordsee-Krabben fallen
Air Berlin: Bund will mehr soziales Engagement der Lufthansa sehen
Lufthansa hat sich begehrte Teile des insolventen Konkurrenten gesichert - mit Rückenwind vom Bund. Doch nun gibt es in der Regierung auch Erwartungen.
Air Berlin: Bund will mehr soziales Engagement der Lufthansa sehen
Wenn Tante Emma fehlt: Ladenmangel auch in Bayerns Innenstädten
Auch in Bayerns Städten fehlt immer häufiger der Laden um die Ecke, um sich schnell Butter oder Milch zu kaufen. Doch es könnte ein neues Geschäftsmodell geben.
Wenn Tante Emma fehlt: Ladenmangel auch in Bayerns Innenstädten

Kommentare