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Vor allem bei Obst und Gemüse greifen die Deutschen gerne zu Bio-Produkten

Neue Studie

Käufer von Bio-Produkten werden jünger

München - "Bio liegt weiter voll im Trend", verkündet Verbraucherministerin Aigner. Eine Studie gibt ihr nun recht. Allerdings kaufen vermehrt jüngere Kunden zu Bio-Produkten - die Älteren nicht mehr so sehr.

Immer mehr junge Verbraucher greifen zu Bioprodukten. Zugleich geht der Biokonsum bei Älteren deutlich zurück. Dies zeigt eine Studie des Bundesverbraucherministeriums, die dem Münchner Merkur vom Montag vorlag. „Bio liegt weiter voll im Trend“, sagte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) gegenüber der Zeitung. Gerade Lebensmittel aus der Region seien zunehmend gefragt.

Jeder Fünfte kauft häufig Biolebensmittel, ergab das aktuelle Ökobarometer. 52 Prozent gaben an, gelegentlich Bioprodukte zu erwerben. 26 Prozent machen dagegen einen Bogen um ökologische Lebensmittel. Damit bleibt der Biokonsum im Vergleich zu 2012 nahezu konstant. Verschiebungen gibt es jedoch zwischen den Altersgruppen. Während bei den unter 30-Jährigen der Anteil derer, die häufig Bioprodukte kaufen, im Vergleich zu 2012 um neun Punkte auf 23 Prozent zulegte, sank er bei den 50- bis 59-Jährigen um sieben Punkte auf 19 Prozent.

75 Prozent sind bereit für regionale Lebensmittel höheren Preis zu bezahlen

Besonders häufig greifen Verbraucher bei Obst und Gemüse zu ökologischen Produkten, gefolgt von Eiern. Auf den weiteren Plätzen folgen Milchprodukte und Brotwaren. Als wichtigsten Grund für den Kauf von Biolebensmitteln nannten die Befragten regionale Herkunft (87 Prozent), artgerechte Tierhaltung (85 Prozent) und geringere Schadstoffbelastung (83 Prozent). Lebensmittelskandale spielen dagegen für die Kaufentscheidung kaum eine Rolle. So glauben 60 Prozent der Befragten nicht, dass Bioprodukte im Vergleich zu konventionellen Lebensmitteln weniger von Lebensmittelskandalen betroffen sind.

Bioprodukte werden immer noch am häufigsten im Supermarkt gekauft (82 Prozent), gefolgt von Discountern (64 %), Bäckern (58 %) und Wochenmärkten (57 %). Der Direktkauf beim Erzeuger nimmt aber kräftig zu. 54 Prozent kaufen am liebsten im Hofladen oder beim Landwirt vor Ort. Dabei erklärten sich 75 Prozent der Befragten bereit, für regionale Lebensmittel einen höheren Preis zu bezahlen, um etwa Familienbetriebe zu unterstützen.

MM

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