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Privatinvestoren sollen die zusammengebrochene US-Hypothekenbank IndyMac gekauft haben.

Käufer für US-Hypothekenbank IndyMac

New York - Die im Juli spektakulär zusammengebrochene US- Hypothekenbank IndyMac soll laut US-Medienberichten an eine Gruppe von Privatinvestoren verkauft werden.

Die Beteiligungsgesellschaften und Hedge-Fonds würden voraussichtlich auch einen Teil der Schulden und Verluste übernehmen. Der Zusammenbruch von IndyMac war eine der größten US-Bankenpleiten dieses Jahres. Die kalifornische Bank war einer der führenden Finanzierer während des US-Immobilienbooms und vergab viele Darlehen an Kunden mit geringen Sicherheiten.

Die potenziellen Käufer seien die Finanzinvestoren J.C. Flowers und Dune Capital sowie der Hedge-Fonds Paulson & Company, berichtete die “New York Times“ am Montag. Das Geschäft wäre eine der ersten Komplettübernahmen einer US-Bank durch Privatinvestoren, hieß es. Bisher besitzen die weitgehend unregulierten Gesellschaften auch aus rechtlichen Gründen in der Regel nur Minderheitsanteile an Banken.

IndyMac hatte zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs ein Bilanzvermögen von 32 Milliarden Dollar. Der geplante Verkauf werde schätzungsweise ein Volumen von 14 Milliarden Dollar haben, so das “Wall Street Journal“. Aktuell befindet sich IndyMac unter staatlicher Führung. Das Finanzhaus ist laut den Berichten die einzige der 25 in diesem Jahr bisher kollabierten Banken, die der Einlagensicherungsfonds FDIC noch nicht wieder verkaufen konnte. ´

dpa

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