Russland will die Kalaschnikow retten

Moskau -  Kremlchef Wladimir Putin treibt den Umbau des finanziell angeschlagenen Herstellers des berühmten Sturmgewehrs Kalaschnikow in ein modernes Unternehmen voran.

Eine Fusion des Gewehrbauers Ischmasch mit der Waffenschmiede Ischmech unter dem Firmennamen Kalaschnikow sei eine ernsthafte Möglichkeit, sagte Putin am Montag nach Angaben der Agentur Interfax. Der neue Konzern soll unter dem Dach der russischen Staatsholding Rostechnologii entstehen.

Putin in Aktion: Hier weist er Vögeln den Weg

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Ziel sei eine moderne Fabrik, die Sportwaffen und Jagdgewehre herstelle, sagte Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin. Die Lage von Ischmasch und Ischmech sei auch deswegen schwierig, weil das Verteidigungsministerium seit langem keine Waffen mehr bestellt habe. „Die Lager sind voll“, sagte Ex-Nato-Botschafter Rogosin bei einem Treffen mit Putin.

Allein bei Ischmasch in der Stadt Ischewsk am Ural arbeiten rund 5000 Menschen. Der greise Konstrukteur Michail Kalaschnikow (93) hatte sich bereiterklärt, einem neuen Konzern seinen Namen zu leihen.

dpa

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