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Kanada und Mexiko könnten Strafzölle vermeiden - Trump stellt Bedingungen

Donald Trump spricht von großen Handelsdefiziten mit Mexiko und Kanada. Er ruft die beiden Länder zu einer geänderten Politik gegenüber den USA auf und stellt Bedingungen.

Washington - US-Präsident Donald Trump hat die Nachbarn und Freihandelspartner Mexiko und Kanada zur Änderung ihrer Politik gegenüber den Vereinigten Staaten aufgerufen. „Wir haben große Handelsdefizite mit Mexiko und Kanada“, schrieb Trump am Montag auf Twitter. Das in Nachverhandlungen befindliche gemeinsame Freihandelsabkommen Nafta sei nachteilig für die USA gewesen. „Riesige Verlagerung von Jobs und Unternehmen“, schrieb Trump.

Trump stellt Bedingungen für Kanada und Mexiko

Die angekündigten Strafzölle auf Stahl und Aluminium könnten für die Freihandelspartner nur dann erlassen werden, wenn es zu einem neuen Nafta-Abkommen komme. Kanada müsse in der Landwirtschaftspolitik Zugeständnisse machen. „Sie müssen unsere Bauern besser behandeln“, schrieb Trump. Mexiko müsse seinerseits den Drogenhandel an der gemeinsamen Grenze in den Griff bekommen. „Millionen von Menschen sind süchtig und sterben“, schrieb der US-Präsident.

„Wir sind auf der Verliererseite von fast allen Handelsabkommen“, bemängelte Trump weiter. „Unsere Freunde und Feinde haben sich auf Kosten der USA über Jahre bereichert.“ Die Stahl- und Aluminiumbranche in den USA seit praktisch tot. „Sorry, es ist Zeit für einen Wandel“, erklärte der Präsident.

dpa

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