+
Angela Merkel muss nicht vor dem HRE-Ausschuss aussagen.

Kanzlerin muss nicht vor HRE-Ausschuss

Berlin - Der Antrag der Grünen, Bundeskanzlerin Angela Merkel vor den Untersuchungsausschuss für die Rettung der Hypo Real Estate zu rufen, ist abgelehnt worden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss nicht vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Hypo Real Estate (HRE) aussagen. Der Grünen-Antrag, Merkel als Zeugin zu laden, sei am Donnerstagabend im Ausschuss mehrheitlich abgelehnt worden, sagte Grünen-Obmann Gerhard Schick am Freitag in Berlin.

Lesen Sie auch:

Finanzaufsicht konnte HRE nicht schließen

Schick kritisierte, die große Koalition wolle Merkel vor kritischen Fragen schützen, obwohl die Kanzlerin bei den HRE- Rettungsgesprächen im September 2008 zentrale Verhandlungen mit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geführt habe.

Der Untersuchungsausschuss soll die Vorgänge rund um den Beinahe- Zusammenbruch der Immobilienbank im Herbst 2008 klären. Die HRE wurde schließlich mit mehr als 100 Milliarden Euro gerettet. Inzwischen ist sie fast vollständig in Bundeshand.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Die EU-Kommission will die Risiken des Zusammenschlusses für den Wettbewerb in der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. Bayer reagiert darauf gelassen. Der Konzern …
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung der Computerspielemesse Gamescom der Branche eine stärkere staatliche Förderung in Aussicht gestellt.
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen
Die Experten von Finanztest nahmen 231 Gehalts- und Girokonten von 104 Banken unter die Lupe. Einige Geldinstitute zocken bei den Gebühren so richtig ab. Dann ist die …
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen

Kommentare